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Selbststärkungsstrategien für Frauen in der Sozialen Arbeit

„Denn um klar sehen zu können, genügt ein Wechsel der Blickrichtung“

Antoine de Saint-Exupéry

Frauen fragen oft danach, was sie nicht können, anstatt zu fragen, was sie gut können. Die Fortbildung rückt Selbststärkungsstrategien in den Mittelpunkt, ermöglicht einen Perspektivwechsel und aktiviert Ressourcen, die in einem selbst innewohnen.

Der Methodenworkshop findet am 15. November 2021 von 10.00-16.00 Uhr in der Heimvolkshochschule Konrad-Martin-Haus in Bad Kösen statt.

Die methodische Fortbildung orientiert sich an den Erfahrungswerten und Erkenntnissen, Gedanken sowie Tipps, die von Gila Zirfas-Krauel geschrieben und durch das Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. (KgKJH) veröffentlicht wurden.

Eingeladen sind Fachfrauen in der sozialen Arbeit. Die Anmeldungen sind bis 28.10.2021 sind hier möglich. Pro Person wird ein Teilnahmebeitrag von 25,00 Euro erhoben.

Die Fortbildung ist eine Kooperation der Partnerschaft für Demokratie Burgenlandkreis und dem Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V..

„General Solutions – das Escape Game“ ab jetzt buchbar

Die  Koordinierungs- und Fachstelle „Demokratie leben!“ hat mit dem Konrad-Martin-Haus zusammen in der Heimvolkshochschule ein festinstalliertes Escape Game im Burgenlandkreis aufgebaut.

“General Solutions – Das Escape Game“ zur digitalen Zukunft ist für alle Interessierten seit Ende August buchbar.

Aber auch für die pädagogische Arbeit ist das Spiel bestens geeignet. So findet ein weiterer Einführungsworkshop am Mittwoch, den 3. November 2021 von 10 bis 16 Uhr im Konrad-Martin-Haus in Bad Kösen statt.

Worum geht’s im Spiel?

Den Ausgangspunkt bietet ein Szenario, das zwar fiktiv und in das Jahr 2025 verlagert, aber schon heute sehr realistisch ist: Ein großer Technologiekonzern entwickelt ein Social        Scoring – System, das in Verbindung  mit Vernetzung und Datafizierung des  Alltags unser Verständnis von Freiheit und Demokratie grundlegend verändern könnte.

Im Workshop wird das Escape Game der Evangelischen Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung, vorgestellt. Die Teilnehmenden lernen das Escape Game durch eigenes Erleben kennen.

Gemeinsam werden im Anschluss die möglichen Themen des Spiels erarbeitet und mögliche Einsatzgebiete für die berufliche Tätigkeit diskutiert, denn es ergeben sich vielfältige ethische und politische Fragen, wie: Welche  Gefahren  ergeben  sich  aus  der  Nutzung  von  Big  Data  für  die Menschenwürde, Gesellschaft und Demokratie? Wer bestimmt in einer zunehmend digitalisierten Welt darüber, welche Daten gesammelt und zu welchem Zweck sie ausgewertet werden dürfen?

Für die Veranstaltung kann ein Fortbildungsnachweis ausgestellt werden.

Die  Kosten  betragen 20  Euro. Anmeldungen sind bis 20. Oktober hier möglich.

Malwettbewerb für Schulen

Ab dem 1. September ruft die Partnerschaft für Demokratie die Schulen im Burgenlandkreis zum Malwettbewerb „Toleranz und Vielfalt sind für uns…!“ auf.

Bei dem Malwettbewerb werden Motive für sogenannte „Demokratie-Busse“ gesucht. Diese werden gegen Ende des Jahres als Linienbusse der PVG Burgenlandkreis mbH durch den Landkreis fahren. Die „Demokratie-Busse“ machen auf Vielfalt, Toleranz und gegen Rassismus aufmerksam. Hier möchte die Partnerschaft für Demokratie des Burgenlandkreises nicht irgendeine Werbefirma mit dem Layout beauftragen. Vielmehr sind die kreativen Ideen und Vorstellungen der Jugendlichen gefragt.

Bis zum 30. September können die Schulen mit den Schülerinnen und Schülern der 6.-8.Klassen ihre Entwürfe einreichen. Nach der Anmeldung zum Malwettbewerb können auf den zugesendeten Busvorlagen die Ideen für die „Demokratie-Bus“ gestaltet werden.

Anfang Oktober wählt eine Jury aus allen Einreichungen drei Motive aus. Diese werden als Vorlage für das „Werbedesign“ dienen und für 12 Monate als „Demokratie-Busse“ durch den Landkreis fahren.

Die interessierten Schulen können sich bei der Koordinierungs- und Fachstelle „Demokratie leben!“ anmelden.

“General Solutions – Das Escape Game“ zur digitalen Zukunft. Ein Einführungsworkshop

Donnerstag, 9. September 2021, 10 Uhr bis 16 Uhr

FÜR Fachkräfte der Jugendarbeit, Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter*innen und Sozialpädagog*innen

FÜR Teamer*innen im Rahmen von Freiwilligendiensten

FÜR Lehrkräfte in Hochschulen, Fachhochschulen, Schulen mit den Themenfeldern Ethik, Politik, Sozialkunde, Sozial- und Gesellschaftswissenschaften

FÜR Koordinator*innen des Ehrenamts

Den Ausgangspunkt bietet ein Szenario, das zwar fiktiv und in das Jahr 2025 verlagert, aber schon heute sehr realistisch ist: Ein großer Technologiekonzern entwickelt ein Social Scoring-System, das in Verbindung mit Vernetzung und Datafizierung des Alltags unser Verständnis von Freiheit und Demokratie grundlegend verändern könnte.

In diesem Workshop wird Ihnen das Escape Game der Evangelischen Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung vorgestellt. Sie lernen das Escape Game durch eigenes Erleben kennen.

Gemeinsam werden im Anschluss die möglichen Themen des Spiels erarbeitet und mögliche Einsatzgebiete für Ihre berufliche Tätigkeit diskutiert, denn es ergeben sich vielfältige ethische und politische Fragen:

Wer bestimmt in einer zunehmend digitalisierten Welt darüber, welche Daten gesammelt und zu welchem Zweck sie ausgewertet werden dürfen?

Welche Gefahren ergeben sich aus der Nutzung von Big Data für die Menschenwürde, Gesellschaft und Demokratie?

Für die Veranstaltung kann ein Fortbildungsnachweis ausgestellt werden.

Kosten pro Person: 20 € (Verpflegungspauschale)

Anmeldeschluss: 25. August 2021

Anmeldung: hier

Kösener Gespräche 2.0: „Wieviel Kösener steckt im neuen Oberbürgermeister?“

Eine in Vergessenheit geratene Veranstaltungsreihe von Bad Kösen wurde wiederbelebt. Die Kösener Gespräche der Heimvolkshochschule Konrad-Martin-Haus hatten am Freitag (28.05.2021) ihren digitalen Auftakt.

Die Gesprächsreihe beschäftigt sich mit Themen rund um Bad Kösen, aber auch gesamtgesellschaftlich relevante Diskussionsrunden werden im Fokus stehen.

Als erster „Talk-Gast“ besuchte der neu gewählte Oberbürgermeister Armin Müller die Heimvolkshochschule. Das Kösener Gespräch wurde wegen den geltenden Corona-Eindämmungsverordnungen per Livestream übertragen. Die Bürgerinnen und Bürger waren aufgerufen, ihre Fragen an den Oberbürgermeister vorab zu stellen.

Eine Stunde stand der baldige Oberbürgermeister der Stadt Naumburg dem Geschäftsführer des Konrad-Martin-Hauses, Michael de Boor Rede und Antwort.

Studie „(Anti-)demokratische Einstellungen im Burgenlandkreis“

Die Partnerschaft für Demokratie des Burgenlandkreises hat im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ eine Studie zu „(Anti-)demokratischen Einstellungen im Burgenlandkreis“ an die Hochschule Merseburg in Auftrag gegeben. Die Studie gibt einen Einblick über das aktuelle gesellschaftliche Klima und über die Wünsche der Bürger*nnen in Bezug auf Politik und Teilhabe.

An der Online-Befragung nahmen von Dezember 2020 bis Februar 2021 insgesamt 754 Menschen aus dem Landkreis teil. Inhaltlich wurden die Teilnehmenden neben ihrer momentanen Lebenssituation u.a. zu zukünftige Herausforderungen und ehrenamtliches Engagement befragt.

Die Vorstellung der Studie fand in zwei Online-Veranstaltungen satt. Herr Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß von der Hochschule Merseburg stellte Politik sowie zivilgesellschaftlichen Akteur*innen die Ergebnisse vor. Bei den Workshops kamen die Teilnehmenden über mögliche Bedarfe und Handlungsempfehlungen ins Gespräch.

Hier nachzulesen: Die Studie und die Zusammenfassung

„Wir sagen ihre Namen!“ Gedenken zum 1. Jahrestag von Hanau

Am 19. Februar jährt sich der Anschlag aus rassistischen Motiven in Hanau. Zehn Menschen verloren dabei ihr Leben. Die Opfer des rechten Terrors bleiben unvergessen!

Die Landesnetzwerks Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e.V. startete den Aufruf „WIR SAGEN IHRE NAMEN“.

Alle sind aufgerufen kleine Videos zu drehen, in denen die Namen der Ermordeten genannt und zum STOPP zu rechten Terror und Rassismus aufgerufen werden. Die gedrehten Videos werden auf Social-Media-Kanälen veröffentlicht. Bereits eingegangene Einsendungen sind können auf der Antirassismus-Facebook-Seite der LAMSA und auf ihrem Youtube-Kanal abrufbar.

Die Pandemie macht momentan die Gedenkveranstaltungen auf der Straße schwer. Daher öffnet LAMSA e.V. am 19.02.2021 um 21:30 Uhr einen Zoom-Raum. Ab 21:58 Uhr bis 22:10 Uhr werden die Namen der Ermordeten aufgesagt. 12 Minuten lang – genau so lange dauerte der rechte Terroranschlag.

Interessierte können sich unter veranstaltung@lamsa.de anmelden. Über den versendeten Zoom-Zugangslink schalten sie sich für das gemeinsame Erinnern zu.

Fortbildungsangebot online

Datum: 03. März 2021
Zeit: 10:00-15:00 Uhr (Einlass 9:45 Uhr)
Ort: via Zoom

Soziale Medien bieten Raum für Kreativität, Information, Austausch und Selbstdarstellung. Sie sind jedoch auch Ort für politische Diskurse und gesellschaftspolitische Positionierungen.
Dies geschieht erst einmal grundlegend im Rahmen freier Meinungsäußerungen, hat jedoch auch klare Grenzen, die unter dem Deckmantel der Anonymität oft überschritten werden.
Beleidigungen, Bedrohungen, Vergewaltigungsfantasien, Rassismus, Desinformation, Lügen und Diskriminierung. In den Online-Kommentaren von Zeitungen, Rundfunksendern und anderen Medien oder in den eigenen Social-Media-Kanälen werden Menschen und zivilgesellschaftlich Engagierte häufig Zielscheibe von Hasstiraden, Morddrohungen und Anfeindungen. Dabei richten sich ehrverletzende und menschenfeindliche Äußerungen längst nicht nur gegen das politische oder gesellschaftliche Engagement der Betroffenen. In der Folge fühlen sich immer mehr Menschen hilflos, beteiligen sich nicht an medialen Diskussionen und beschneiden ihr soziales Leben. Beleidigungen sind leider ebenfalls alltäglicher Bestandteil sozialer Medien. Junge Menschen kommen (auch durch ihre hohe Medienaffinität) deutlich häufiger mit sogenannter Hate Speech und Fake News in Kontakt.

Die Daten zum Seminar erhalten sie mit Ihrer erfolgreichen Anmeldung:
http://konrad-martin-haus.de/formular?seminartitel=Umgang%20mit%20Hate%20Speech%2003.03.2021&seminarnummer=21/6158 oder per Mail antje.weiser@konrad-martin-haus.de.

Teilnahmebeitrag: 25,00 €
max. 20 Teilnehmer*innen
Verbindliche Anmeldung bis 26.02.2021

Eine Kooperation der Partnerschaft für Demokratie Burgenlandkreis und dem Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V..

Online-Umfrage startet im Burgenlandkreis

Bürger*innen des Burgenlandkreises können sich bei Ende Januar 2021 an Studie zu (anti-) demokratischen Einstellungen beteiligen

Im Auftrag der Partnerschaft für Demokratie im Burgenlandkreis wurde von einem Projektteam der Hochschule Merseburg unter Leitung von Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß eine Studie zu (anti-) demokratischen Einstellungen im Burgenlandkreis entwickelt.

Ab dem 22.12.2020 sind alle Bürger*innen des Burgenlandkreises eingeladen, sich an der Online-Umfrage zu beteiligen.

Zur Stärkung zivilgesellschaftlichen Engagements sollen die Meinungen, Bedarfe und Wünsche der Bürger*innen erhoben werden. Ebenso soll ein Einblick in das gesellschaftliche Klima, auch in Hinblick auf die Corona-Pandemie, gewonnen werden.

Die Studie bilde die Grundlage, um auch in Zukunft geeignete Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement und Teilhabe im Burgenlandkreis zu schaffen.

Bis zum 31.01.2021 können alle Einwohner*innen ab 16 Jahren unter folgendem Link teilnehmen:

https://survey.hs-merseburg.de/index.php/719255?lang=de

Für Rückfragen und Anmerkungen steht das Projektteam unter folgender Emailadresse zur Verfügung: blk-befragung@hs-merseburg.de

Klausurtagung des Begleitausschuss

Ein besonderes Jahr für die neuen Mitglieder des Begleitausschusses. Die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie erschwerten den Neustart der Partnerschaft für Demokratie Burgenlandkreis. Etwas Geduld war gefragt, bis die Mitglieder vollends ihre Arbeit aufnehmen konnten. Anfang Oktober traf sich dann endlich der neuberufene Begleitausschuss zu seiner Klausurtagung im Konrad-Martin-Haus in Bad Kösen.

Das Treffen nutzten die Mitglieder, sich näher kennenzulernen. Als Tagesziel setzte der Ausschuss sich, die Eckpunkte seiner Arbeit festzulegen. Bei der Erarbeitung stand die regionale Handlungsstrategie für das Jahr 2021 im Zentrum der Überlegungen.

Im Rahmen der Klausurtagung fand die Konstituierende Sitzung des Begleitausschusses statt. Die Mitglieder bestätigten die Geschäftsordnung und sprachen sich für die Förderung der Projekte bis Ende des Jahres aus.