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Partnerschaft für Demokratie

Was ist die „Partnerschaft für Demokratie“ im Burgenlandkreis?

Mit der dritten Förderperiode des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ (2025–2032) unterstützt das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend weiterhin Kommunen dabei, „Partnerschaften für Demokratie“ als dauerhaft angelegte lokale und regionale Bündnisse zu etablieren.

Im Burgenlandkreis arbeiten Verantwortliche aus Politik und Verwaltung gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Akteurinnen – von Vereinen und Verbänden über Kirchen bis hin zu engagierten Bürgerinnen – an der Förderung von Demokratie, Vielfalt und Beteiligung. Auf Grundlage der lokalen Gegebenheiten und Herausforderungen wird eine auf den Landkreis zugeschnittene Strategie entwickelt und umgesetzt.

Die „Partnerschaft für Demokratie“ im Burgenlandkreis wird durch kostenfreie Beratungs- und Qualifizierungsangebote begleitet, die von der Regiestelle im Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben bereitgestellt werden.

Wie arbeitet die „Partnerschaft für Demokratie“ im Burgenlandkreis?

Der Burgenlandkreis erhält jährlich Fördermittel aus dem Bundesprogramm, die in verschiedenen Aktionen und gesellschaftliche Gruppen zur Verfügung stehen:

  • Aktions- und Initiativfonds: Förderung größerer Projekte, z. B. Demokratiefeste, Bildungsangebote, Kampagnen oder Informationsmaterialien.
  • Förderung Kleinprojekte: Unterstützung kleiner, niedrigschwelliger Vorhaben – unkompliziert und unbürokratisch.
  • Jugendfond: Stärkung der Beteiligung junger Menschen. Die Projekte werden im Jugendforum entwickelt, das von Jugendlichen selbst organisiert und geleitet wird.

Über die Förderung der Projekte entscheidet das Bündnis der Partnerschaft für Demokratie Burgenlandkreis. In diesem sind Vertreter*innen der Verwaltung und staatlicher Institutionen sowie mehrheitlich engagierte Akteurinnen aus der Zivilgesellschaft vertreten. Der Ausschuss begleitet die Umsetzung der Partnerschaft strategisch und inhaltlich.

Die fachliche Koordination liegt beim Jugendamt des Burgenlandkreises als federführendem Amt sowie bei der Koordinierungs- und Fachstelle, die bei einem freien Träger angesiedelt ist. Diese unterstützt Antragstellende, steuert die Umsetzung, sorgt für Öffentlichkeitsarbeit und stärkt die Vernetzung im Landkreis.

Ein wichtiges Element ist die Demokratiekonferenz Burgenlandkreis, die mindestens einmal jährlich stattfindet. Hier kommen Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft zusammen, um gemeinsam die Arbeit der Partnerschaft zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

So trägt die „Partnerschaft für Demokratie“ im Burgenlandkreis dazu bei, demokratische Werte zu festigen, Vielfalt sichtbar zu machen und extremistischen Strömungen entschieden entgegenzutreten.